Die
„normale“ frühe Entwicklung eines Welpen lässt sich
in einem späteren Alter nur schwer nachholen. Gerade die frühe
Verhaltensentwicklung eines Hundes ist deshalb für das gesamte Hundeleben
von so zentraler Bedeutung, weil sie wichtige Entwicklungsschritte umfasst,
die durch große Umweltoffenheit gekennzeichnet sind. Hier liegt
die große Verantwortung von Züchtern und den späteren
Hundehaltern die Entwicklung ihres Welpen zu beeinflussen, da sie für
die normale Verhaltensentwicklung eines gesunden Welpen, für dessen
kognitive und soziale Fähigkeiten im späteren Leben verantwortlich
sind. (vgl. Feddersen-Petersen 2004)
Welpen
sollten Reize aus der natürlichen wie der zivilisatorisch-technischen
Umwelt schon früh, aber im Einklang mit ihrer physisch-psychischen
Entwicklung, wohl dosiert geboten werden. Im Alter von 16 Wochen
sind praktisch alle Nervenverbindungen fertig entwickelt der größte
Teil des Gehirnwachstums abgeschlossen. Die extrem kurze Entwicklungszeit
des Hundewelpen macht daher jeden Tag in der Entwicklung kostbar.
Lesen Sie mehr über dieses Thema in meiner Hausarbeit zum Abschluss des Universitätslehrganges zur akademisch geprüften Fachkraft für tiergestützte Therapie und tiergestützte Fördermaßnahmen "Am Anfang war der Wolf? Heute ist der Cousin des Wolfes Co-Therapeut, Eisbrecher und Schlüssel zur Seele!" und in meiner Seminararbeit zum Abschluss des Tiertrainers mit dem Titel "Intelligenz und Wesen von Rassehunden – Am Beispiel des Australian Shepherd".
Um unsere Welpen daher optimal zu Sozialisieren und Habituieren werden sie mit diversen akustischen (Haushalts- und Motorengeräusche, Kindergeschrei) wie optischen Reizen (wehende Tücher, Knisterfolien, Bänder), verschiedensten Bodenuntergründen (Gitter, Teppich, Parkett, Rasen, Beton) und kleinen Herausforderungen (Tunnel, Laufsteg, Stufe, Rampe) konfrontiert.

  
Sie lernen Menschen aller Altersstufen, fremde, sozial kompetente Hunde verschiedenster Rassetypen und andere Tierarten kennen.
 
 
Der Australian Shepherd ist ein aktiver und arbeitseifernder Hund, der viel Zeit mit seinen Menschen braucht. Körperliche Bewegung allein reicht ihm nicht – ausgelastet ist ein Aussie erst wenn er auch geistig beschäftigt wird!
Alle Welpen aus unserer Zucht bekommen FCI-(ÖKV)-Papiere. Bei den Welpen wird eine Augenuntersuchung durchgeführt, bevor sie zu ihren neuen Besitzer kommen. Sie werden gechipt, entwurmt, geimpft und mit EU-Pass an ihre neuen Besitzer abgegeben.
Nicht zuletzt mein Dank an Angelika Kleier für meinen Wirbelwind Vivi. Mit Angelika verbindet mich mehr als nur Freundschaft! |